Die Relais Kinder ohne Grenzen...

Kinder ohne Grenzen starten gemeinsam

Kinder ohne Grenzen erkunden bei ihrer Weltreise verschiedene Forschungsstationen bzw. Relais. Seit unserem 5. Durchlauf heben wir darauf ab, dass Kinder ohne Grenzen sich bereits beim Start ihrer

(Welt-)reise als Partner aus (mindestens) drei Herkunftsländern zusammenfinden, um dann ihre gemeinsamen Erlebnisse in den weiteren Begegnungen ab dem 3. Relais in ihren jeweiligen Heimaten miteinander teilen zu können.

1. Relais - überschaubare Mitwelt

Der Auftakt findet statt auf einer „Insel“ bzw. in einem fest umgrenzten Lebens- und Kulturraum von Menschen, z.B. auf der holländischen Nordseeinsel Terschelling oder im Eifelkreis im Kloster Steinfeld. 

2. Relais – Heimatwelt

Bereichert um die Erkenntnisse und die Struktur der „Insel-Erkundung“ beginnen die Schüler/innen jeweils mit Nachforschungen in ihrer Heimat. Anhand der Fragestellungen wird Bekanntes um neue Blickwinkel ergänzt. Die Erfahrungen der Verflechtung menschlicher Existenzbedingungen werden verdichtet. Durch Vergleiche werden erste Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem eigenen Lebensraum und der zuvor bereisten „Insel-Mitwelt“ deutlich. Das Thema „unsere Heimat“ wird für die kommenden Partnerbesuche aufbereitet. 

3. Relais – Heimat der anderen

Die dritte Erkundung ist zugleich eine Begegnung in der Heimat einer der Partnergruppen. Die seit den vorherigen Relais vertrauten Fragen werden von den Gästen jetzt an die Gastgeber gerichtet.

  • Was bietet Euch wirtschaftlich und erlebnismäßig Eure Heimatlandschaft? 
  • Welche geschichtlichen Ereignisse sind von besonderer Bedeutung?
  • Wie lebten die Menschen früher?
  • Welches Brauchtum wird bei Euch gepflegt?
  • Welche wirtschaftlichen Bedingungen herrschen in Eurer Heimat?
  • Welche typischen Betriebe gibt es?
  • Welche Verfassung hat das Land?
  • Was und wie lernt Ihr in der Schule? 

Weitere Relais „Heimaten der anderen“ werden nach der gleichen Struktur, aber mit Rollentausch erkundet: Die vormaligen Gäste werden zu Gastgebern und tauschen ihr Wissen und Können über das Eigene mit den Peers aus den anderen Heimaten aus.